Praxis Praenatalschall München

 

Umfang   Neubau
Ort   München
Leistung   Innenarchitektur, Leistungsphasen 1-8
Status   gebaut
Ausführungszeitraum   2013-2014
Fotos   Antje Hanebeck, München








Die Praxis für praenatale Diagnostik München vergrößerte sich personell – so wurde ein Umzug in neue, größere Räumlichkeiten unabdingbar. Ein Objekt in direkter Nachbarschaft bot sowohl eine ausreichend große Fläche als auch die gewünschte Qualität in der Objektausführung.
Aufgabe war es nun innerhalb einer 380 qm großen leeren Rohbaufläche allen Anforderungen an eine moderne Praenatalschallpraxis gerecht zu werden – maximale Funktionaliät für optimale Abläufe in der Patientenbelegung und Strukturierung der internen Aufgaben, angenehme Atmosphäre für einen entspannten Aufenthalt der Patienten, separate Arbeitsplätze für Ärzte und Angestellte, gemeinsamer Bereich für das gesamte Team, Nebenräume wie Eingriffsraum, Laborbereich, Ruheraum, Backoffice und Lager.
Innerhalb des strengen Grundrisses mit jeweils zwei belichteten Fassaden bot sich eine zentrale Erschliessung über einen mittigen Gang an, an dem sich die Räume ihrer Funktion nach von öffentlich zu privat entwicklen. Der offen gehaltene und großzügige Empfangs- und Wartebereich holt sich das Licht von beiden Fassadenseiten. Die helle, freundliche Atmösphäre wird durch den massiven, geölten Eichendielenboden unterstützt. Das Mobiliar – in Eiche und weißem Schichtstoff gehalten – dient sowohl der Raumgliederung und Orientierung, unterstützt aber auch die warme Stimmung in der Praxis. Einzelne Bauteile wurden durch intensive warme Grautöne akzentuiert und verstärken die Zonierung der Bereiche einerseits, das Weiß der Möbel andererseits.
Vom Empfangstresen aus hat das Personal einen guten Überblick über Wartebereich, Labor und Eingang. Hinter dem Empfang schließt sich ein gut strukturierter Bürobereich an, der als Aktenarchiv aber auch Terminvorbereitung wichtig ist. Die halboffende, dem Wartenden allerdings abgewandte Aufteilung macht den Empfang insgesamt großzügig.
Der zentrale Gang erschließt alle weiteren Räume und dient gleichermaßen als Stauraum - über die gesamte Länge wurden die Wände als weiße, lichte Einbauschränken ausgebildet, um maximalen Stauraum zu schaffen. Die feine Detailierung der Schränke lässt sie wie Wandelemente erscheinen. Als Auftakt der Gangzone schiebt sich eine weiße, verspiegelte Garderobennische in die Wandzone.

Um den innenliegenden Erschließungsweg zu beleuchten wurden gezielt unterschiedliche Lichtquellen gesetzt, sowohl Einbauleuchten in der Decke, indirekte Beleuchtung in der Sockelzone der Einbauschränke, als auch Oberlichter zu angrenzenden Räumen, um Tageslicht einzumischen und für Orientierung zu sorgen.
In den Untersuchungszimmern sorgen der Eichenboden, warmgraue Wandflächen und das feine Mobiliar für angenehme Stimmung. In Folge der Behandlungsräume schließen sich das großzügige Ärztezimmer, die Personalräume sowie ein heller, großer Aufenthaltsraum mit Küche an. Durchwegs wechseln sich Gräutöne, Weißtöne, Mobiliar aus weißem Schichtstoff oder geölter Eiche stringent ab und sorgen für ein ganzeitliches Erscheiniungsbild bis hin zu Adaption des Logos am Empfang.





 

 

 

 

 

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